Sprachschule in Sydney – Meine Erfahrungen

Gut Englisch sprechen zu können wird heutzutage immer wichtiger. Durch einen wachsenden internationalen Markt ist ein gutes Verständnis und eine fließende Ausdrucksweise in Wort und Schrift in den meisten Berufen ausschlaggebendes Einstellungskriterium.

Wie lernt man Englisch am effizientesten? Genau, in einem Land, in dem die Sprache gesprochen wird. Im täglichen Gebrauch mit Einheimischen festigen sich Sprachkenntnisse schnell und das Sprechen fällt einem zunehmend leichter.

 

Aus den genannten Gründen, hatte ich mich vor einigen Jahren dazu entschlossen, eine Sprachschule in Australien zu besuchen. Australien hat mich schon immer fasziniert und was gibt es spannenderes, als in einer Stadt wie Sydney zu leben und auf eine Schule zu gehen?


Im Internet verglich ich diverse Sprachschulen. Da ich kein großes Budget zur Verfügung hatte, suchte ich mir eine der günstigeren heraus, die aber auch gleichzeitig einen guten Eindruck auf mich machte.

Ich entschloss mich für das Access Language Centre. Eine Sprachschule, die nur wenige Schritte vom Hauptbahnhof entfernt liegt. Hier buchte ich einen 3-monatigen General English Intensiv Sprachkurs. Gleichzeitig half mir die Schule bei der Vermittlung einer Homestay Family. Das ist eine Familie, die gegen Bezahlung Schüler beherbergt. Das Schöne daran, man lernt dadurch Einheimische kennen und hat direkt einen Ansprechpartner vor Ort.

 

Im Preis inbegriffen sind warme Mahlzeiten und ein eigenes Zimmer. Die Vermittlung ist sogar zu zweit möglich, wenn man gemeinsam mit einer Freundin oder dem Freund ins Ausland geht.

 

Am ersten Schultag musste jeder einen kleinen Einstufungstest schreiben. Auf Grund der Ergebnisse wurde man in eines der sechs Level eingeteilt, die von Anfänger bis Fortgeschritte reichen. Während der Schulzeit gab es jeweils am Ende des Monats einen Test, der den Lehrern zeigte, ob man sich verbessert hat und ob man sich auf Grund dessen für ein höheres Level qualifizierte.

Nach dem wir eingestuft wurden, ging es auch schon in den Unterricht. Man stellte sich kurz in der Runde vor und dann ging es schon richtig los. Ich fühlte mich sofort integriert und wurde von den Lehrern direkt eingebunden, so dass es sich anfühlte, als würde ich schon lange zu der Gruppe dazu gehören.

Mein Unterrichtstag fand immer von 8:30h – 12:50h statt, jedoch konnte man sich auch für einen Abendkurs entscheiden. Durch die prima Anbindung (direkt am Hauptbahnhof) hatte ich keine Schwierigkeiten mit der Anreise und war nachmittags auch schnell in der Stadt oder zurück bei meiner Homestay Family.

 

Mir hat die Schule viel geholfen. Das, was mir meine Englischlehrer in Deutschland nicht in Jahren erklären konnten, hatte ich hier schon nach wenigen Wochen drauf. Grammatik war plötzlich super einfach, Vokabeln prägten sich wie von alleine ein. Durch die täglichen Gespräche mit meinen Mitschülern und meiner Homestay Family konnte ich das Gelernte direkt anwenden.

 

Ich fand meine Lehrer toll, mit einem habe ich jetzt noch regemäßigen Kontakt über Facebook. Es ist also alles sehr persönlich und man fühlt sich gut aufgehoben.

Die Schule veranstalte außerdem viele Ausflüge. Zu Weihnachten gab es ein großes Grillfest am Bronte Beach und eine Weihnachtsfeier auf der großen Sonnenterrasse des Schulgeländes.

 

Natürlich gibt es auch bessere Schulen, die vielleicht moderner ausgestattet sind. Diese sind aber auch dementsprechend teuer. Für mich hat das Access Langugage Centre gereicht und ich bin froh, dass ich in den 3 Monaten so gute Erfahrungen machen konnte. Mir haben das intensive Training und der Kontakt zu Mitschülern und Einheimischen sehr geholfen und ich profitiere heute noch davon.

 

Viele kombinieren einen Sprachkurs in Australien auch gleichzeitig mit dem „Work and Travel Visum“. Das erlaubt dem Visumhalter später durch das Land zu reisen und die erworbenen Sprachkenntnisse bei kleinen Jobs gleich umzusetzen und zu festigen.

Auch ich bin nach den 3 Monaten mit einem Van durchs Land gereist, habe hier und da ein paar Jobs angenommen und mir das wunderschöne Land angeschaut.

Somit macht man nicht nur etwas für seine Bildung und die Zukunft, sondern auch für seine Seele. Von einer Reise durch ein solch interessantes Land wirst du noch lange zehren und die Erfahrungen, die du sammelst, werden vielleicht zu den Schönsten in deinem Leben zählen.

Aktuelle Preise und nähere Infos zu Kursen des Access Language Centre findest Du hier: http://www.access.nsw.edu.au/dates-fees.html

 

:-) Hier ein kleines Video über die Schule. Wer genau aufpasst, kann mich sogar darin finden:

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Kommentare: 2
  • #1

    Angela (Sonntag, 29 Mai 2016)

    Eine Frage,
    Und zwar wie hast du Jobs während deinem Australien Aufenthalt gefunden? Bist du da einfach spontan in ein Restaurant oder so rein und hast gefragt ob sie eine Hilfe brauchen, oder wie kann man sich das vorstellen?
    :)
    Ich finde deinen Blog total interessant und lese mir gerade alle Beiträge durch hihi.. und wie hat das mit der Ernährung geklappt während deiner Zeit in der Gastfamilie?

  • #2

    Desi (Sonntag, 29 Mai 2016 12:28)

    Liebe Angela,
    vielen Dank für deinen lieben Kommentar :)
    Wir sind damals zu 10 verschiedenen Bananenplantagen gefahren und nach Jobs gefragt. Genauso läuft das aber auch in Cafés, bis man eine positive Rückmeldung bekommt. Oftmals hängen Cafés auch Gesuche in die Fenster, dann sieht man direkt ob es offene Stellen gibt :)
    In Australien habe ich noch nicht veggie gelebt aber bei der Vermittlung durch die Schule, kann man spezielle Wünsche angeben :)
    Beste Grüße
    Desi